Omega-3 bei Blutdruck

Wie Omega-3-Fettsäuren den Blutdruck beeinflussen können

Neue Erkenntnisse ergeben praktische Hinweise für die richtige Blutdruck Therapie

In dem Artikel „Omega-3 und Blutdruck: Neue Erkenntnisse ergeben praktische Hinweise für die richtige Therapie“ von Dr. med. Dirk Wiechert, der in der Zeitschrift „Der Heilpraktiker 5/2016“ erschien, geht es um den positiven Einfluss, insbesondere der Omega-3-Fettsäure DHA, auf den Blutdruck.

Artikelzusammenfassung

Um den normalen Blutdruck zu erhalten, wird der Konsum von Omega-3-Fettsäuren empfohlen. Bislang konnten klinische Studien jedoch kein klares Bild zur Einnahme von Omega-3 in Nahrungsergänzungsmitteln zeichnen.

Einer neuen Forschungsarbeit, unter Mitwirken der Friedrich-Schiller-Universität Jena, gelang es einen Teil der Unklarheiten durch die molekulare Wirkungsweise von Omega-3-Fettsäuren zu klären. Zu einer Weitung der Blutgefäße und somit Abfall des Blutdrucks komme es demnach durch Moleküle mit direkter Bindung an einen Ionenkanal. Solche Moleküle sind vor allem in Fisch enthalten. Diese Rezeptoreigenschaften des Wirkungsmechanismus lassen sich hauptsächlich mit der Omega-3-Fettsäure DHA verknüpfen. Die Omega-3-Fettsäuren EPA und ALA haben eine weitaus geringere Wirkung. Demnach lässt sich indirekt erklären, warum Omega-3-Fettsäuren aus pflanzlichen Quellen ohne DHA-Vorkommen den Blutdruck nicht auf die gleiche Weise beeinflussen wie Omega-3-Fettsäuren aus Fischkonsum.

Die für Dr. med. Wiechert wichtigste Erkenntnis der Studie liegt darin, dass ausschließlich DHA aus einem konzentrierten Ethylester keine Blutdrucksenkung bewirken kann, den Blutdruck gegenteilig sogar steigen lassen kann. Lediglich wenn DHA in der natürlichen Form eines Triglycerids vorkommt, bewirkt es eine Senkung des Blutdrucks.

Gerade bei der Auswahl von Omega-3-Nahrungsergänzungsmitteln sollten diese Ergebnisse Einfluss haben. Durch die gewonnenen Erkenntnisse wird zusätzlich der Lehransatz von Kollath bestärkt: „Lasst unsere Nahrung so natürlich wie möglich sein.“

Der Unterschied zwischen natürlichem Fischöl und einem Omega-3-Konzentrat

Normalerweise liegt der Omega-3-Anteil in Fischen bei höchstens 35 %. Durch chemische Verfahren ist es jedoch möglich ein konzentriertes Präparat zu gewinnen, welches allerdings ein höheres Oxidationsrisiko aufweist. Bei der Einnahme sollte man also vorsichtig sein. Forscher des Fachmagazins „Proceedings of the National Academy of Science“ berichten, dass ein Omega-3-Fischölkonzentrat nicht nur keinen Effekt auf den Blutdruck haben könnte, sondern darüber hinaus kontraproduktiv wirken könnte.

Zusätzlich zur Qualität spielt auch die Dosierung der Omega-3-Fettsäuren eine wichtige Rolle, um gewünschte gesundheitliche Effekte erzielen zu können. Der Omega-3-Index (Verhältnis von EPA und DHA zu den Gesamtfettsäuren) sollte für die Prävention von kardiovaskulären Krankheiten mindestens 8 % betragen.

Studienergebnisse

Eine Langzeitstudie mit 15.000 Teilnehmern, die über 17 Jahre durchgeführt wurde, ergab eine Minderung des Risikos eines plötzlichen Herztodes um 90 % (Teilnehmer hatten einen Omega-3-Index von über 8 % gegenüber Teilnehmern mit einem Omega-3-Index unter 4 %). Viele weitere Studien liefern ähnliche Ergebnisse.

Prof. Clemens von Schacky, einer der führenden Kardiologen Deutschlands, ist der Meinung, dass aus diesem Grund der Omega-3-Index als ein formaler Risikofaktor für den plötzlichen Herztod anerkannt werden sollte.

Empfehlung von Dr. med. Wiechert

Seinen Patienten empfiehlt der Arzt die Messung des persönlichen Omega-3-Index, um die Werte optimieren zu können. Die individuelle Dosierung der Patienten schwanke dabei zwischen 2-4 g Omega-3-Fettsäuren pro Tag. Nachdem der Wert nach etwa 3-4 Monaten reguliert ist, reicht meist eine tägliche Erhaltungsdosis von 2 g Omega-3 aus.

Um eine solche Dosis zu sich zu nehmen, benötigt man etwa 1 EL natürliches Fischöl, 1 TL pflanzliches Algenöl oder ca. 15 Fischölkapseln (Anmerkung der Redaktion: 6 San Omega-3 Kapseln).

 

Dr. med. Dirk Wiechert ist Facharzt für Allgemeinmedizin in seiner Praxis in Ritterhude.

Wenn Sie Interesse an dem Originalartikel „Omega-3 und Blutdruck: Neue Erkenntnisse ergeben praktische Hinweise für die richtige Therapie“ haben, kontaktieren Sie uns per E-Mail post@norsan.de oder Telefon 030 555 788 990 und wir senden Ihnen den Artikel gerne zu.

 

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