Darmflora Schmerzen

Studie: Omega-3- Fettsäuren können die Darmflora vielfältig und gesund halten

Eine aktuelle Studie des King’s College London, UK und der University of Nottingham, die am 11.
September 2017 online im Scientific Reports veröffentlicht wurde fand heraus, dass Menschen, die
einen hohen Omega-3- Konsum haben, ebenfalls eine höhere Darmbakterienvielfalt aufweisen.

Studienzusammenfassung

Grundlage der Studie über den Zusammenhang zwischen Omega-3- Konsum und der Darmflora

Eine Vielzahl von bereits durchgeführten Studien belegt, dass die Supplementierung mit den Omega-
3-Fettsäuren DHA und EPA den Gesundheitszustand des menschlichen Körpers verbessern kann. So
zeigen diese Studien beispielsweise, dass durch Omega-3- Fettsäuren unter anderem der Blutdruck
sowie schlechtes Cholesterin gesenkt werden und die allgemeinen Herzfunktionen unterstützt
werden können. Außerdem zeigen weitere Studien, dass Rheumasymptome gemildert werden
können, die Knochen gestärkt werden und Demenz vorgebeugt wird.
Ziel der Studie unter Leitung von Dr. Ana Valdes, Professorin der University of Nottingham, war es
nun auch den Zusammenhang zwischen Omega-3, der Vielfalt sowie Zusammensetzung der
Darmflora und Stoffwechselprodukten im Stuhl zu zeigen.
„Der menschliche Darm bekommt in der medizinischen Forschung viel Aufmerksamkeit, weil er mit
einer Vielzahl von Gesundheitsproblemen verknüpft ist. Unser Verdauungssystem ist das Zuhause
von Billionen Mikroben. Viele von ihnen sind nützlich und spielen eine Rolle für unsere Verdauung,
das Immunsystem oder regulieren sogar unser Gewicht.“, erklärt Dr. Valdes.
Demnach ist die Vielfalt und Zusammensetzung der Darmflora von großer Bedeutung, da sie
Auswirkungen auf den gesamten menschlichen Körper hat.

Studienablauf und Ergebnisse

In der Studie wurden 876 weibliche Zwillinge mittleren-reiferen Alters untersucht. Es wurden sowohl
die DHA- und Gesamt-Omega- 3-Spiegel als auch Mikrobiom-Daten analysiert und die Fettsäurezufuhr
anhand eines Ernährungsfragebogens abgeschätzt.
Die Analysen ergaben, dass eine Omega-3- Einnahme sowie hohe Omega-3- Spiegel signifikant mit der
Vielfalt und Anzahl der guten Darmbakterien korreliert sind. Das bedeutet, dass Probandinnen mit
hohen Omega-3- Spiegeln ebenfalls eine vielfältige und gesunde Darmflora aufwiesen.
Zudem war die Anzahl der Bakterien, die entzündungshemmend wirken und das Übergewichtsrisiko
senken, erhöht, wenn ein hoher Omega-3- Konsum vorlag.

Weitere Tests zeigten, dass hohe Omega-3- Spiegel im Blut mit hohen N-Carbamylglutamat (NCG)-
Spiegeln korreliert waren. “In Tieren hat sich [NCG] als Stoff erwiesen, der oxidativen Stress im Darm
reduziert. Wir glauben, dass einige der positiven Effekte von Omega-3 im Darm dadurch ausgelöst
werden, dass Omega-3- Fettsäuren die Bakterien dazu anregen, diesen Stoff zu produzieren.“, sagt
Dr. Christina Menni vom King’s College London, UK.
Omega-3- Fettsäuren haben also den Forschungsergebnissen zu folge einen positiven Einfluss auf die
Darmflora und können somit die Gesamtgesundheit unterstützen.

 

Hier können Sie die Originalstudie nachlesen: https://www.nature.com/articles/s41598-017-10382-2

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