Omega-3 positiv für das Gehirn

Studien der Charité Berlin zeigen: Omega-3 wirkt positiv auf das Gehirn

In dem Artikel „Omega-3 nachweislich positiv für das Gehirn“ von Dr. med. Jochen Henn, der in der ersten Ausgabe des Omega-3 Journals erschienen ist, geht es um die positive Wirkung von Omega-3 auf das Gehirn und einem möglichen therapeutischen Einsatz zur Prävention von Demenz und Alzheimer.

Artikelinhalt

Die Anzahl der Erkrankungen an Demenz und Alzheimer in der westlichen Welt steigt stetig an. In Deutschland leben momentan 1,6 Millionen Demenzkranke, wobei zwei Drittel von ihnen an Alzheimer erkrankt sind (Stand 2016). Alzheimer entsteht im Gehirn durch den Verlust gesunder Nervenzellen, was durch ein Ungleichgewicht von Botenstoffen ausgelöst wird. Sollte kein Durchbruch in der Prävention oder Therapie gelingen, wird sich, unter Berücksichtigung der berechneten Bevölkerungsentwicklung, bis zum Jahr 2050 die Zahl der Erkrankten auf 3 Millionen Menschen erhöhen. Dies sind alarmierende Zahlen, weshalb ich Ihnen im Folgenden neue Studienergebnisse aufzeigen möchte, die zu dem Ergebnis kamen, dass Omega-3-Fettsäuren nachweislich positiv für unser Gehirn sind.

Omega-3 Produkte von NORSAN

✓ Hochdosiertes Omega-3
✓ Natürlich und höchste Qualität
✓ Reich an EPA & DHA

Schauen Sie bei uns im Online-Shop vorbei und erfahren mehr über unsere Omega-3 Öle und Kapseln.

Fettsäuren im Gehirn

Um unser Gehirn besser zu verstehen, schauen wir uns im ersten Schritt kurz die wichtigsten physiologischen Zusammenhänge an: Ca. 60 % des Trockengewichts unseres Gehirns bestehen aus Fettsäuren und sie spielen eine entscheidende Rolle für die Funktion des Gehirns und der Nervenzellen. Darüber hinaus ist es Omega-3-Fettsäuren möglich, Entzündungen einzudämmen. Es wird vermutet, dass M. Alzheimer mit einer chronischen Entzündung im Gehirn einhergeht, weshalb sich Omega-3-Fettsäuren als entzündungshemmende Komponente in der Therapie anbieten.

Studienlage Charité Berlin

Die Universitätsmedizin der Charité Berlin hat in den vergangenen Jahren (2013 und 2016) Studien zur Wirkung der Omega-3-Fettsäuren auf das menschliche Gehirn veröffentlicht.

Die 2013 veröffentlichte Studie zeigt einen positiven Zusammenhang zwischen der Funktion des Gehirns bei älteren Menschen und dem Omega-3-Index im Körper. An der Studie nahmen 65 Personen teil, die entweder ein Omega-3-Präparat (2,2 Gramm Omega-3-Fettsäuren) oder ein Placebo erhielten. Bei der Omega-3-Gruppe wurde ein signifikanter Anstieg von 26 % in ausführenden Funktionen beobachtet. Dies stellt eine wichtige Grundlage für die Eigenständigkeit im eigenen Haushalt dar und kann somit die Inanspruchnahme von Pflegediensten hinauszögern. Gleiches lässt sich auch auf jüngere Menschen übertragen, hier könnte die Art des Schultyps sowie auch der Erfolg im Job entscheidend beeinflusst werden. Die Studie zeigte außerdem, dass angenommen werden kann: ein Omega-3-Index von über 9 % ist vorteilhaft. Wird der Durchschnitt des Omega-3-Indexes der deutschen Bevölkerung betrachtet, ist hier nur ein Wert von weniger als 6 % zu verzeichnen.

Die im Jahr 2016 veröffentlichte Studie konnte nachweisen, „dass sich die menschliche Gedächtnisleistung bei einer Einnahme von Omega-3-Fettsäuren verbessert“ (www.charite.de). Die Teilnehmer, die Omega-3-Fettsäuren erhielten, konnten ihre Erinnerungsfähigkeit während der Studie signifikant steigern. Sie verbesserten sich in der Bewältigung von Gedächtnisaufgaben stärker als die Kontrollgruppe. Die Studie wurde über sechs Monate mit gesunden, älteren Personen durchgeführt. Dabei erhielt die eine Gruppe täglich 2,2 Gramm Omega-3-Fettsäuren und die andere ein Placebo. Die Charité sucht nach leicht in den Alltag integrierbaren Präventionsmöglichkeiten. Die Einnahme von Omega-3-Nahrungsergänzungsmitteln könnte eine davon darstellen. Außerdem halten sie fest, dass die Ergebnisse der Studie auf eine möglichst langfristige Strategie zur Vorbeugung hindeuten. Es sollen weitere Studien zum Thema folgen, um die Ganzheitlichkeit der Prävention aufzeigen zu können.

Beispiel aus meiner Praxis

Ein Gymnasiallehrer (60 Jahre) erhielt eines Tages von seinen Schülern einen Brief, worin die Schüler ihm ihre Sympathie beteuerten. Sie beklagten allerdings, dass er die letzte Unterrichtsstunde dreimal hintereinander identisch gehalten habe und er jetzt langsam was tun müsse. Der Lehrer war sehr erschrocken und fragte seine Kollegen, die ihm bestätigten, dass sie ihn schon lange für dement hielten. Der Amtsarzt sicherte die Diagnose und leitete sofort eine Zwangspensionierung ein.

Im Blut konnten wir erschreckende Defizite bei Vitamin B12, D3 sowie Omega-3-Fettsäuren feststellen. Unter einer großzügigen Substitution klarte der Verstand des Lehrers wieder auf. Er selbst und seine Umgebung waren der Meinung, dass seine geistige Leistungsfähigkeit wieder voll hergestellt sei. Daraufhin beantragte er die Wiederaufnahme in den Schuldienst. Da eine schwere Demenz unheilbar sei und diese bei ihm zweifelsfrei diagnostiziert worden war, könne er nicht wieder in den Schuldienst.

Durch ein Gutachten einer Neuro-Psychologin, welches ihm eindeutig eine gute geistige Leistungsfähigkeit bescheinigte, konnte er seine Arbeit wieder aufnehmen – sogar als stellvertretender Direktor! Anmerkung: Hier lag sichernoch keine „strukturelle Demenz“ mit irreversiblen Veränderungen der Neuronen vor. Vermutlich ist von einer „funktionellen Demenz“ aufgrund der massiven Nährstoffmangelzustände auszugehen, so dass durch deren Beseitigung keine kognitiven Einschränkungen mehr bestanden. Aber wie viele „Pseudo-Demente“ bevölkern möglicherweise unsere Altersheime, denen man mit entsprechenden Nährstoffen vielleicht zu einem normalen geistigen Leben verhelfen könnte?

Fazit

Omega-3-Fettsäuren können, unter anderem in Kombination mit anderen Nährstoffen wie Vitamin B12 und D3, eine gute Möglichkeit der Prävention sein. Schaut man sich die Studien der Charité Berlin genauer an, fällt auf, dass die Studiendosierungen nicht unter 2 Gramm Omega-3-Fettsäuren am Tag lagen. Was darauf schließen lässt, dass eine ausreichende Dosierung von täglich mindestens 2 Gramm Omega-3-Fettsäuren (mindestens 8 ml (1 EL) natürliches Fischöl oder 5 ml (1 TL) veganes Algenöl am Tag) notwendig ist, um eine für das Gehirn nachweislich positive Wirkung zu erzielen.

 

Dr. med. Jochen Henn ist praktizierender Facharzt für Innere Medizin, Hausärztliche Versorgung & Notfallmedizin in einer Gemeinschaftspraxis am Tegernsee. http://www.praxis-tegernsee.de/

Der Artikel „Omega-3 nachweislich positiv für das Gehirn“ ist Teil der ersten Ausgabe des Omega-3 Journals. Wenn Sie Interesse an dem Artikel haben, kontaktieren Sie uns per E-Mail post@norsan.de oder Telefon 030 555 788 990 und wir senden Ihnen gerne das Omega-3 Journal zu.

Omega-3 Öle von NORSAN

Reich an EPA und DHA

NORSAN Omega-3 Total Zitrone

Natürliches Fischöl aus nachhaltigem Wildfang mit 2.000 mg Omega-3 pro Tagesdosis (1 Esslöffel).

NORSAN Omega-3 Vegan

Pflanzliches Algenöl aus nachhaltiger Kultivierung mit 2.000 mg Omega-3 pro Tagesdosis (1 Teelöffel).

, ,

Related Posts

2 Kommentare. Leave new

  • Monika Ullrich
    21. Januar 2019 11:56

    wieviel Kapseln muss ich bei einer beginnender Demenz nehmen?

    Antworten
    • Liebe Frau Ullrich,

      vielen Dank für Ihre Frage.

      Die empfohlene Tagesdosierung von 2 g Omega-3, erreichen Sie mit 5 bis 6 Omega-3 Kapseln.

      Durch eine Fettsäureanalyse können Sie Ihre individuelles Fettsäureprofil bestimmen lassen und genau sehen, wie Sie versorgt sind. Dann kann die Therapie individuell auf Sie abgestimmt werden.

      Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne auch telefonisch unter der Telefonnummer 030 555 788 990 zur Verfügung.

      Herzliche Grüße
      Ihr NORSAN-Team

      Antworten

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Fill out this field
Fill out this field
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.

Menü
X

Wir verwenden Website-Cookies, um Ihnen eine bessere Benutzererfahrung zu bieten. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Lesen Sie hier mehr über unsere Datenschutzbestimmung.