Schlank mit Omega-3?

Studienzusammenfassung

Abnehmen mit Omega-3? Omega-3-Fettsäuren wirken sich positiv auf das Gewicht aus und verhindern eine stetige Gewichtszunahme im Alter

In dem Artikel „Schlank mit Omega-3?“ geht es darum, ob der regelmäßige Verzehr von Fisch bzw. Omega-3-Fettsäuren einen Einfluss auf das genetisch bedingte Körpergewicht hat. Hierbei fassen wir die Ergebnisse einer aktuellen amerikanischen Studie zu diesem Thema zusammen, die 2019 in „The American Journal of Clinical Nutrition“ erschienen ist.

Wer kennt es nicht aus dem eigenen Bekanntenkreis: ab dem Alter von 40 Jahren zeigt der Zeiger der Waage in der Regel langsam, aber stetig nach oben. Ein bis zwei Kilo mehr pro Jahr sind keine Seltenheit. Die Betroffenen sind oftmals ratlos. Sie können sich nicht erklären, weshalb ihr Gewicht bei zumeist unverändertem Essverhalten von Jahr zu Jahr ansteigt und fragen sich, wie man dieser Entwicklung entgegensteuern kann.

Einflussfaktoren auf das Körpergewicht

Wissenschaftliche Studien zeigen, dass die stetige Gewichtszunahme im Alter neben dem Lebensstil auch stark von den Erbanlagen bestimmt wird. Eine wachsende Datenmenge deutet jedoch darauf hin, dass eine hohe Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren die genetisch bedingte Gewichtszunahme abschwächen kann.

In einer aktuellen Studie wurde daher nun der Zusammenhang zwischen der individuellen genetischen Veranlagung einer Person und der Entwicklung ihres Körpergewichts untersucht. Dabei wurde der Frage nachgegangen, ob ein hoher Fischkonsum und/oder eine hohe Zufuhr an marinen Omega-3 Fettsäuren die genetisch bedingte Körpergewichtszunahme im Laufe des Lebens abschwächen kann.

Die Wechselbeziehung zwischen den Genen und dem gewöhnlichen Fischkonsum wurden bei insgesamt 24.000 Probanden im Rahmen der Nurses’ Health Study (NHS), der Health Professionals Follow-Up Study (HPFS) sowie der Women’s Health Initiative (WHI) über einen Zeitraum von über 6 Jahren beobachtet und umfassend bewertet.

Studiendesign

Die genetische Veranlagung zu Übergewicht wurde mittels eines genetischen Risiko-Punktesystems definiert. Hierbei wurden bei jedem Probanden diejenigen Erbgutabschnitte näher betrachtet, die das Verhältnis von Körpergewicht zu Körpergröße beeinflussen können. Anhand dieser Untersuchung wurde für jeden Probanden ein individueller Risiko-Wert für genetisch bedingtes Überwicht ermittelt. Ein hoher Risiko-Wert bedeutete demnach, dass die genetische Veranlagung zur Fettleibigkeit besonders stark ausgeprägt war.

Zusätzlich wurden die Probanden anhand der Häufigkeit ihres Fisch- bzw. Omega-3-Konsums in 4 Gruppen eingeteilt. In Gruppe 1 wurden die Probanden zusammengefasst, die weniger als einmal pro Woche Fisch oder Omega-3-Fettsäuren verzehrten. Gruppe 4 umfasste dagegen Probanden, bei denen Fisch bzw. Omega-3-Fettsäuren täglich auf dem Speiseplan standen.

Die Auswirkung von Omega-3-Fettsäuren auf das Körpergewicht

Bei den Ergebnissen aller 3 Einzelstudien (NHS, HPFS und WHI) wurde beobachtet, dass eine hohe Aufnahme von Fisch sowie Omega-3-Fettsäuren die genetisch bedingte Körpergewichtszunahme abschwächte. Dies zeigte sich insbesondere am BMI (Body-Mass-Index) der Probanden, welcher das Körpergewicht im Verhältnis zur Körpergröße betrachtet. Ein ausreichend hoher Verzehr von Omega-3 sowie Fisch hatte langfristig eine positive Auswirkung auf die Entwicklung des BMI.

In der Gruppe mit der höchsten Aufnahme von Fisch und langkettigen Omega-3-Fettsäuren zeigte sich, dass die genetische Beeinflussung am schwächsten ausfiel. Sprich, in dieser Gruppe hatte die genetische Veranlagung zu Übergewicht am wenigsten negative Auswirkungen auf die langfristige Entwicklung des BMI.

Also macht Omega-3 tatsächlich schlank?

In der beschriebenen Studie kamen die Forscher zu dem Ergebnis, dass ein hoher Verzehr von Fisch bzw. Omega-3 einer stetigen Gewichtszunahme im Laufe des Lebens entgegenwirkt. Im Detail konnte nachgewiesen werden, dass Omega-3 die Wirkung von Genen, die diese Entwicklung bedingen, abschwächt.

Omega-3-Fettsäuren können zwar sicherlich nicht allein zu einer starken Gewichtsabnahme führen. Die tragenden Pfeiler bei der therapeutischen Behandlung von Adipositas bleiben weiterhin körperliche Aktivität und ein gesunder Lebensstil. Omega-3-Fettsäuren können jedoch ein wichtiger Therapie-Baustein sein.

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