Studie: Präventiver Effekt von Omega-3 in der Muttermilch auf das Allergie-Risiko des Säuglings

In einer randomisierten Studie der Linköpinger Universität, die 2016 von John Wiley & Sons Ltd. im Acta Paediatrica Journal veröffentlicht wurde, geht es um einen hohen Omega-3-Gehalt in der Muttermilch und der damit verbundenen geringeren Entstehung von Krankheiten in der Kindheit, die durch Immunoglobolin E ausgelöst werden (z.B. Allergie).

Studienzusammenfassung

Es wird diskutiert, dass eine geringe Aufnahme von Omega-3- Fettsäuren – insbesondere von Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) aus fettem Seefisch – mit einem erhöhten Risiko für die Entstehung atopischer Erkrankungen (z.B. Allergie) einhergeht. Diese Hypothese basiert auf der Annahme, dass langkettige, mehrfach ungesättigte Fettsäuren die Produktion von pro-inflammatorischen (entzündungsfördernden) Eikosanoiden wie Prostaglandinen und Leukotrienen reduzieren können.
Beobachtungsstudien haben bereits einen protektiven Effekt eines hohen Fischkonsums der Mutter und eine frühe Einführung von Fisch in die Säuglingskost auf die Entstehung von atopischen, allergischen Erkrankungen gezeigt. Auf dieser Basis hat die Linköpinger Universität die Effekte einer Supplementierung von Omega-3-Fettsäuren auf das Risiko für eine lgE-assoziierte Allergie sowie andere lgE-assoziierte Erkrankungen untersucht.

Ziel

Die unabhängige, doppel-blinde, placebo-kontrollierte Studie untersucht den präventiven Effekt
einer Omega-3 Supplementierung der Mutter auf das Allergie-Risiko ihres Säuglings. Hierzu wurde der Gehalt von langkettigen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren in der Muttermilch und die Entwicklung allergischer Erkrankungen bei den entsprechenden Kindern erfasst.

Methodik

In der Studie wurden 145 schwangere Frauen mit einem bestehenden, familiären Allergie-Risiko für den Säugling randomisiert und bekamen zwischen der 25 SSW und dem dritten Monat postpartum 2,7g Omega-3 langkettige, mehrfach ungesättigte Fettsäuren (1,6g EPA und 1,1g DHA) oder 2,7g Soja-Öl als Placebo. Proben der Muttermilch wurden aus dem Kolostrum (Erstmilch) sowie nach einem Monat und nach drei Monaten entnommen und waren für 75 Frauen vollständig verfügbar. Die Fettsäuremuster der Muttermilch wurden mit dem Auftreten einer atopischen, IgE-assoziierten Erkrankung bei den Kindern innerhalb der ersten 24 Monate verglichen.

Ergebnisse

88% der Kinder wurden für mindestens 3 Monate und 35% für mindestens 6 Monate ausschließlich mit Muttermilch ernährt. Der Gehalt an Omega-3-Fettsäuren im Kolostrum und der Muttermilch nach einem Monat und nach drei Monaten war in der Gruppe mit Omega-3-Supplementierung höher als in der Placebo-Gruppe und das Arachidonsäure (AA)/EPA-Verhältnis jeweils geringer.
Ein höherer Gehalt an EPA und DHA und ein geringes AA/EPA-Verhältnis war assoziiert mit einem
geringeren Risiko von IgE-assoziierten Krankheiten bei den Kindern.
Der protektive Effekt der Omega-3 Supplementierung zeigte sich insbesondere bei denjenigen Müttern mit einem hohen Gehalt an EPA in der Muttermilch: Bei einem Gehalt von mindestens 0,85mol % Eicosapentaensäure im Kolostrum entwickelte keines der Kinder eine IgE-assoziierten Erkrankungen in den ersten zwei Lebensjahren.

Die Originalstudie können Sie hier nachlesen: http://bit.ly/2zgkIBq

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