Asthma bei Kindern

Interventionsstudie: Fischöl in der Schwangerschaft schützt Kleinkinder vor Asthma

Artikelzusammenfassung

In dem Online-Artikel „Fischölkapseln in der Schwangerschaft schützen Kleinkinder in Interventionsstudie vor Asthma“, der am 30.12.2016 in der Kategorie News auf http://m.aerzteblatt.de erschienen ist, geht es um eine randomisierte Studie im New England Journal of Medicine, die ergab, dass bei einer hochdosierten Behandlung mit den Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA in der Spätschwangerschaft die Anzahl der Asthmaerkrankungen bei Kindern bis zum fünften Lebensjahr signifikant gesenkt wird.

Vor allem galt dies bei Frauen, die vor Einnahme einen geringen EPA/DHA-Spiegel hatten oder bei der körpereigenen Synthese von EPA und DHA genetisch bedingt eingeschränkt waren.

Durch häufigen Konsum von pflanzlichen Ölen werden vermehrt Omega-6- und immer weniger Omega-3-Fettsäuren durch die Nahrung aufgenommen. Der Körper kann zwar selbst aus ALA (alpha-Linolensäure) EPA und DHA synthetisieren, allerdings ist dies besonders Menschen mit einem bestimmten Genotyp nur bedingt möglich.

In den menschlichen Zellmembranen sind Omega-3-Fettsäuren ein wichtiger Bestandteil. Sollten also nicht genügend EPA und DHA vorhanden sein, werden diese durch Arachidonsäure ersetzt, welche an Entzündungsreaktionen in den Bronchien beteiligt ist. Somit könnte zu wenig EPA und DHA im Körper das Risiko, an Asthma zu erkranken, erhöhen.

Studienlage: Zusammenhang zwischen Omega-3-Einnahme in der Schwangerschaft und Asthma bei den Kindern

An einer randomisierten Doppelblindstudie im Rahmen der Copenhagen Prospective Studies on Asthma in Childhood 2010 nahmen 736 Frauen während ihrer 22. bis 26. Schwangerschaftswoche teil. Eine Gruppe erhielt täglich Kapseln mit 2,4 g EPA/DHA, die andere Gruppe Kapseln mit Olivenöl, die jeweils bis eine Woche nach der Entbindung eingenommen wurden. In vielen Ländern nimmt die Bevölkerung 20-mal weniger Omega-3-Fettsäuren als die Studienteilnehmerinnen der Omega-3-Gruppe auf.

Im Alter von drei Jahren konnten fast alle Kinder der Studienteilnehmerinnen untersucht werden. Bei 16,9 % der Kinder aus der Omega-3-Gruppe wurde persistierendes Keuchen oder Asthma festgestellt. In der Placebogruppe lag die Diagnose bei 23,7 %.

Statistische Auswertungen der Universität Kopenhagen ergaben, dass die Einnahme des Fischöls das Risiko an Asthma zu erkranken um 1/3 gesenkt hatte. Ein noch deutlicheres Ergebnis ergab sich bei dem Drittel mit den niedrigsten EPA/DHA-Werten; hier sank die Häufigkeit von 34,1 % auf 17,5 %. Bei Frauen, dessen körpereigene Synthese von EPA und DHA vermindert war, sogar von 37,8 % auf 15,2 %.

Die Kinder wurden im Alter von fünf Jahren erneut untersucht und dies führte zur Bestätigung des Ergebnisses, dass das Risiko der Kinder an Asthma zu erkranken durch Fischöl-Einnahme während der Schwangerschaft gesenkt werden könnte.

Momentan rät die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) und die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) Schwangeren und Stillenden eine Einnahme von mindestens 200 mg DHA am Tag, deutlich unter der Studiendosierung. Die Studienergebnisse könnten also Anlass zur Neubewertung für die Fachgesellschaften sein.

Den vollständigen Artikel können Sie hier nachlesen: http://m.aerzteblatt.de/news/72231.htm

Artikel des New England Journal of Medicine

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