Asthma -
Was ist Asthma und was hilft gegen Asthma?

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Was ist Asthma und was hilft gegen Asthma?

Was ist Asthma?

Asthma ist eine chronische, entzündliche Erkrankung der Atemwege. Einhergehend mit Asthma ist eine erhöhte Empfindlichkeit der Bronchien gegenüber verschiedenen Reizen. Klassische Symptome bei Asthma sind Husten, Kurzatmigkeit, Luftnot, Engegefühl in der Brust und eine pfeifende Atmung. Bei vielen Patienten treten die Beschwerden verstärkt in der Nacht & am frühen Morgen auf.

Wer Asthmatiker ist, muss nicht zwangsläufig unentwegt mit Atembeschwerden zu kämpfen haben. Es ist nicht unüblich für Asthmatiker einen längeren beschwerdefreien Zeitraum zu durchgehen und dann plötzlich einen akuten Asthmaanfall oder periodische Phasen mit Husten und Atemnot zu haben.

Was passiert bei einem Asthmaanfall im Körper?

Bei einem Asthmaanfall schwillt die Schleimhaut im inneren der Bronchien an und produziert einen zähen Schleim. Dadurch verengen sich die Bronchien und es fällt dem Betroffenen schwerer zu atmen. Um die geringere Atemleistung zu kompensieren, atmet er automatisch schneller und die Atemfrequenz steigt.

Besonders das Ausatmen fällt schwerer. In manchen Fällen kann auch eine sogenannte Überblähung auftreten. Hiervon spricht man, wenn bei jedem Atemzug etwas Luft nicht den Weg raus aus der Lunge findet sondern in der Lunge bleibt. Das Problem ist, das dadurch der Sauerstoffaustausch nicht richtig funktioniert und es zu einem Sauerstoffmangel im Blut kommen kann.

Gibt es verschiedene Asthma-Arten?

Generell unterscheidet man zwischen zwei verschiedenen Arten von Asthma.

  1. Allergisches (extrinsisches) Asthma
  2. Nicht-allergisches (intrinsisches) Asthma

Man kann allerdings nicht jede Asthma-Erkrankung immer nur genau einer der beiden Arten zuordnen. Es gibt auch Mischformen bei denen sich Ursachen/ Symptome überschneiden.

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Allergisches Asthma (extrinsisches Asthma)

Allergisches Asthma ist oft genetisch bedingt und tritt in einigen Familien gehäuft vor. Dementsprechend beginnen die Beschwerden und Symptome schon oft in der Kindheit und dem Jugendalter.

Wenig überraschend ist die Ursache des allergischen Asthmas eine allergische Reaktion, ausgelöst durch sogenannte Allergene.

Typische Auslöser für allergisches Asthma sind:

  • Pollen
  • Hausstaub
  • Tierhaare
  • Schimmelpilze

Wenn es sich bei dem Allergen um Pollen handelt, liegt oft ein saisonales Asthma vor. Unter saisonalem Asthma leiden oft Heuschnupfen-Patienten. Die asthmatischen Beschwerden treten während der Pollensaison auf, danach verschwinden sie jedoch wieder.

Nicht-allergisches Asthma (intrinsisches Asthma)

Intrinsisches Asthma kann durch die unterschiedlichsten Faktoren verursacht werden. Ein Allergen ist in diesen Fällen allerdings nicht die Ursache. Bei bis zu 50 % der Erwachsenen mit Asthmabeschwerden liegt keine Allergie vor. Intrinsisches Asthma tritt häufig erst ab einem Alter von 40 Jahren aufwärts auf. In den meisten Fällen beginnen die Beschwerden nach einer Virusinfektion der Atemwege.

Auslöser für nicht-allergisches Asthma können sein:

  • Atemwegsinfektionen
  • Luftschadstoffe
  • Körperliche Anstrengung
  • Metalldämpfe
  • Stress
  • Medikamente

Bei medikamentös bedingtem Asthma handelt es sich nicht um eine Allergie, sondern um eine Unverträglichkeit von bestimmten Medikamenten wie Schmerzmitteln oder Entzündungshemmern.

Asthma bei Kindern

In Deutschland leiden ca. fünf bis zehn Prozent aller Kinder unter Asthma. Wie schon erwähnt haben Kinder und Jugendliche meistens mit allergiebedingtem Asthma zu kämpfen. Häufig sind bereits die Eltern empfindlich gegenüber verschiedenen Allergene und vererben die Neigung.

Besonders bei einem Asthmaanfall des eigenen Kindes verfallen Eltern leider oft direkt in Panik. Während das natürlich mehr als verständlich ist, hilft es den Kleinen mehr die Ruhe zu bewahren.

Vier simple aber hilfreiche Tipps sind:

  • Ruhe bewahren
  • Bieten Sie Ihrem Kind an sich aufrecht hinzusetzen
  • Geben Sie Ihrem Kind das vorgesehene Medikament
  • Bieten Sie Ihrem Kind etwas zu trinken an

Asthma erklärt für Kinder

Was hilft Asthmatikern?

Asthma ist zwar leider nicht heilbar, aber mit Anpassungen des Alltags und den richtigen Medikamenten lässt sich eine Asthmaerkrankung gut kontrollieren und eine hohe Lebensqualität gewährleisten. Neben den folgenden Empfehlungen ist eine medikamentöse Behandlung durch den Arzt unabdingbar, um Beschwerden zu lindern und Anfälle unter Kontrolle zu bekommen.

1. Versuchen Sie die Auslöser, so gut es geht, zu meiden

Die Auslöser für Asthma-Anfälle zu vermeiden ist eine der effektivsten Möglichkeiten, um Asthma-Anfällen vorzubeugen. Wie einfach sich das Vermeiden in den Alltag integrieren lässt, hängt allerdings vom Auslöser ab. Besonders Auslöser wie Tierhaare, Staub, kalte Luft oder Rauch lassen sich im Normalfall recht gut umgehen. Bei Asthmatikern mit berufsbedingten Beschwerden (zum Beispiel Metalldämpfe) ist das Vermeiden des Auslösers natürlich deutlich schwieriger und wenn ein Berufswechsel außer Frage steht, schlicht unmöglich.

2. Omega-3 gegen Asthma

Asthmatiker sollten unbedingt auf eine ausreichende Versorgung an Omega-3 Fettsäuren achten. Denn laut verschiedenen Studien können Omega-3 Fettsäuren Asthma-Symptome lindern. Nachdem Asthma-Symptome aufgetreten sind, können diese gelindert werden. Aber auch bereits während der Schwangerschaft helfen Omega-3 Fettsäuren Asthma und allergischen Erkrankungen vorzubeugen.

  • Laut einer Studie aus des COPSAC (Copenhagen Prospective Studies on Asthma in Childhood) bekamen Kinder seltener Asthma und andere Atemwegserkrankungen wenn ihre Mütter während der Schwangerschaft ausreichend Omega-3 zu sich genommen haben. (Link zur Studie)
  • Bei einer Studie des Karolinska-Instituts wurden Kinder im Alter von acht Jahren und dann nochmals im Alter von 16 Jahren untersucht. Es zeigte sich das Kinder mit einem höheren Omega-3 Wert im Blut weniger häufig an Asthma und anderen allergischen Erkrankungen litten. (Zur Studie)

Ein Punkt der beachtet werden muss, ist das bei allen Studien darauf geachtet wurde ein hochwertiges Omega-3 Produkt zu benutzen.

3. Atemtechniken die gegen Asthma helfen können

Atemübungen und bestimmte Atemtechniken sollen hauptsächlich präventiv, entspannend und beruhigend wirken. Aber auch während eines akuten Asthmaanfalls, können sie helfen eine ruhige und kontrollierte Atmung zu behalten.

Präventive Atemübungen die beruhigend wirken können oft aus dem Yoga-Bereich übernommen werden. Bei einem Asthma-Anfall fällt das Einatmen vielen Betroffenen noch recht leicht. Die Probleme liegen eher beim kontrollierten ausatmen. Für diese Momente können allerdings in speziellen Asthma-Schulungen bestimmte Atemtechniken erlernt und trainiert werden.

4. Hilft Sport treiben gegen Asthma?

Körperliche Anstrengung ist bei vielen Betroffenen einer der Auslöser für Asthma-Anfälle. Das heißt aber keinesfalls das Sport bei Asthma-Patienten tabu ist. Wenn Sie bei körperlicher Anstrengung anfällig für Asthma sind, ist es natürlich unbedingt ratsam die Intensität und Art der Übungen mit Ihrem Arzt zu besprechen.

Grundlegend ist körperliche Betätigung gut für die Leistungsfähigkeit von Herz und Lunge. Bereits durch moderates, aber konstantes, Training kann die Sauerstoffaufnahme gesteigert werden und auch Menge an Luft die mit jedem Atemzug ausgestoßen werden kann wird gesteigert. Ganz wichtig ist auch, dass Sie trotzdem immer ihr Bedarfsmedikament dabei haben um bei einem Asthma-Anfall schnell reagieren zu können.

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